Aktuelles


Juni 2021 – Neuer Mitarbeiter in dem Projekt

Das DA2MO Projekt begrüßt zum 1. Juni 2022 Dmitry Boyko als neuen Mitarbeiter. Er wird das Forschungsprojekt verstärken und digitale Ungleichheit im Zusammenhang mit Apps für den öffentlichen Nahverkehrs untersuchen. Mit der Durchführung einer Befragung und der quantitativen Datenanalyse der Ergebnisse werden neue Herausforderungen und Möglichkeiten für die Bereitstellung inklusiver, partizipativer und intelligenter Mobilitätslösungen untersucht.

Dmitry Boyko schloss sein Studium an der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen in Wolgograd (Russland) als Diplomingenieur für Immobilienmanagement ab. Während seiner späteren Karriere als Mitgründer und Direktor des privaten Unternehmens GeoClever und als Universitätsdozent fokussierte er sich auf die Stadtplanung in ganz Russland. Zuvor arbeitete er an dem Forschungsprojekt „Policies Against Urban Sprawl: Erfahrungen aus Deutschland“ an der ARL – Akademie für Raumentwicklung – in Hannover als Bundeskanzler-Stipendiat gefördert durch die Alexander von Humboldt-Stiftung.


Oktober 2021 Vorträge auf der Pegasus-Jahrestagung „Digitalisierung und Mobilität“

Am 15. und 16.10.2021 fand die 12. Pegasus-Jahrestagung unter dem Titel „Digitalisierung und Mobilität“ als Online-Veranstaltung statt. Dr. Kerstin J. Schaefer und Silas Föhr vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie waren an der Organisation der Tagung beteiligt und moderierten mehrere Impulse- sowie Parallel-Sessions.

In zwei Impulse-Sessions moderiert von Dr. Kerstin J. Schaefer diskutierten Dr. Mara Cole (Bayern Innovativ), Dr. Karol Kurnicki (Lancaster University), Prof. Milos Mladenovic (Aalto University), Jana Almstedt (BSL Transportation), Vanessa Simon (TRIPS Projekt DLR) und Soul Corral-Torres (DB) zum Thema „Digitalisierung und Mobilität“. Die dort diskutierten Potentiale digitaler Technologien reichen von mehr Komfort bei der ÖPNV-Nutzung bis zur Alltagserleichterung für Menschen mit Behinderung. Dabei wurden auch besonders unbeabsichtigte Nebenwirkungen von Trends wie Mobility as a Service und die fehlende Transparenz von Plattformanwendungen kritisch diskutiert.

Am ersten Konferenztag stellten Jonas Koch und Tomke van Hove vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften in der Session „Soziale Gerechtigkeit und Mobilität“ den konzeptionellen Rahmen ihrer Teilprojekte zur Bewusstseinsbildung für mobilitätsbedingte soziale Exklusion durch Digitalisierung bei Jugendlichen, Lehrkräften und außerschulischen Multiplikator*innen vor. Im Rahmen der Session „Mobilitätsapps & Mobility as a Service“ hielt Dr. Kerstin J. Schaefer einen Vortrag mit dem Titel „Mobilitätsapps als digitaler Teil der Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr“ in dem sie auf die Gefahr hinweist, vulnerable Gruppen bei der Planung digitaler Verkehrszugänge durch Mobilitätsapps zu übersehen. Außerdem präsentierte Silas Föhr unter dem Titel „Wer hat digitalen Zugang zu Mobilität?“ den konzeptionellen Rahmen und erste empirische Ergebnisse seines Forschungsvorhabens zu sozioökonomischen und räumlichen Faktoren der Mobilitätsapp-Nutzung. Hierbei wird unter anderem deutlich, dass auch unter Personen mit Internetzugang einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen seltener von Mobilitätsapps für den ÖPNV Gebrauch machen.

Weitere Informationen zur 12. Pegasus-Jahrestagung unter: https://pegasus-netzwerk.de/jahrestagungen/


Juni 2021 Poster auf der Veranstaltung „MoveMe – Mobilität neu tun!“

Bei der Veranstaltung „MoveMe? Mobilität neu tun!“ zur Mobilitätsforschung in der Region Hannover stellte Silas Föhr das Forschungsprojekt „Digital Access to Mobility – Who benefits“ mit einem Poster vor und trat in den Dialog mit interessierten Gästen. Als weiteren Beitrag zur Veranstaltung stellte Dr. Kerstin J. Schäfer als Panelistin ihre Forschungsergebnisse zum veränderten Mobilitätsverhalten während der COVID-19-Pandemie vor. Das Poster hängt jetzt auch in den Räumlichkeiten des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie aus.